Zeckenjahr 2025: Warum das Risiko weiter steigt

Früher Frühling, milder Winter – und Millionen hungrige Zecken. Das Jahr 2025 könnte in Deutschland eines der zeckenreichsten Jahre der letzten Dekade werden. Der Grund: Klimawandel, veränderte Umweltbedingungen und eine stetig wachsende Zeckenpopulation. Für die Borreliose-Prävention ist das eine echte Herausforderung.

Warum Zecken 2025 Hochsaison haben

Zecken sind Kälte gegenüber erstaunlich resistent, doch lange Frostperioden können ihre Population eindämmen. In diesem Winter blieben sie jedoch vielerorts aus. Schon ab Temperaturen um 7–8 °C werden Zecken aktiv – und dieser Wert wurde 2025 in einigen Regionen bereits im Februar erreicht.

Laut aktuellen Studien des Robert Koch-Instituts (RKI) liegt der Anteil infizierter Zecken in Deutschland je nach Region zwischen 2,6 und 5,6 Prozent. Das klingt gering, bedeutet aber: Jeder Stich kann ein Infektionsrisiko mit sich bringen.

Mehr Aktivität – längere Saison

Normalerweise beginnt die Hauptsaison im Mai und endet im Oktober. 2025 deuten die Bedingungen darauf hin, dass die Saison mindestens einen Monat länger dauern könnte. Das heißt: Mehr Zeit für Zecken, sich zu vermehren – und mehr Zeit, in der Menschen gefährdet sind.

Neben den klassischen Risikogruppen wie Forstarbeitern, Gärtnern oder Jägern sind auch Freizeitsportler, Hundebesitzer und Familien verstärkt betroffen.

Borreliose – unterschätzt und oft unerkannt

Borreliose ist eine der am häufigsten durch Zecken übertragenen Krankheiten in Deutschland. Das Tückische: Die Symptome können unspezifisch sein – von grippeähnlichen Beschwerden über Gelenkschmerzen bis hin zu neurologischen Ausfällen. Ohne frühzeitige Behandlung kann die Infektion chronisch werden.

Prävention ist 2025 wichtiger denn je

Um das Risiko einer Infektion zu minimieren, empfehlen Experten:

  • Lange Kleidung beim Aufenthalt in hohem Gras oder im Wald
  • Zeckensichere Schuhe und ggf. Repellents
  • Gründliches Absuchen des Körpers nach Aufenthalten im Freien
  • Schnelles und korrektes Entfernen von Zecken


Besonders wichtig: Auch in Gärten, Parks oder auf Spielplätzen können Zecken vorkommen – nicht nur im Wald.

Natürliche Prävention und neue Therapieansätze

Während klassische Prävention vor allem auf physische Schutzmaßnahmen setzt, erforscht SalviCure neue, pflanzliche Ansätze zur Vorbeugung und Behandlung der Borreliose. Unser patentierter Salbei-Extrakt könnte künftig dazu beitragen, Borrelien gezielt zu bekämpfen – ohne das gesunde Mikrobiom zu schädigen.

Fazit

2025 ist ein Jahr, in dem wir Zecken besonders ernst nehmen müssen. Mit bewusster Prävention, schneller Reaktion nach einem Stich und neuen Therapieoptionen können wir das Risiko reduzieren – und unsere Gesundheit schützen.

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